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Mustersiedlung am weißenhof

Non classé / No Comment / 31 juillet 2020

Haus 12 lag noch innerhalb der konzeptionellen Grenzen des Weissenhof-Projekts. Es wurde als Prototyp für Wohnhäuser entworfen, die im ganzen Land genutzt werden sollen, und soll englischen Immobilienwohnungen nachempfunden sein. Es könnte mit einigen kleineren Änderungen terrassiert werden. Er war einer der Architekten, zusammen mit J. J. P. Oud und Mart Stam, deren Gebäude sich auf die Standardisierung von Komponenten konzentrierten, die leicht zu replizieren waren. Dieses Konzept wurde von den meisten Beteiligten etwas auf der Kippe gelassen, als Mies den Architekten die Freiheit gab, experimentell zu sein, anstatt sich an den ursprünglichen Vorschlag zu halten. Während des Dritten Reiches wurde die Siedlung als « arabisches Dorf », « kulturell bolschewistisch » und « entartet » bezeichnet. Es sollte durch einen riesigen Gebäudekomplex für das Generalkommando der Wehrmacht ersetzt werden, aber diese Pläne wurden durch das Aufkommen des Zweiten Weltkriegs aufgeschreckt. Die Weissenhof-Siedlung löste in ihrer Zeit Kontroversen aus. Die 21 Häuser mit ihren 63 Wohnungen wurden unter großem Applaus enthüllt.

Rund eine halbe Million Besucher kamen, um die Ausstellung « Dwelling » zu besuchen. Dieses Wissen scheint Schneck Autonomie gegenüber anderen beteiligten Designern gegeben zu haben. Schneck schlug vor, zwei Häuser zu bauen, von denen eines für sich und seine Familie (Haus 11) war. Unter Berufung auf die allgemeine Idee für die Siedlung war, dass die Häuser als Modelle für Käufer gebaut wurden, die vorher nicht ausgewählt wurden, lehnte das Stuttgarter Bauamt seine Pläne ab. Schnecks Lösung bestand darin, etwas außerhalb des dafür vorgesehenen Raumes zu bauen, der zufällig erweise etwa zur gleichen Zeit zum Verkauf stand. Mies war gespannt auf Schnecks Engagement und Know-how, das er den Häusern 11 und 12 in das Projekt einfließen ließ. Besonders interessiert war auch Stotz, der zuvor mit Schneck an einigen Ausstellungen gearbeitet hatte (insbesondere Die Form, 1925). Der Nachteil für Schneck war jedoch, dass die beiden Gebäude in ihrer Gesamtheit auf eigene Kosten gingen. Doch während Architektur-Afficionados auf der ganzen Welt über die Entwicklung Bescheid wissen, hat die Stadt Stuttgart bisher nicht viel getan, um sie als potenzielle touristische Stätte zu nutzen. Es gibt nur wenige Schilder, die den Weg zu den Gebäuden weisen, und nur ein kleines Büro auf dem Gelände informiert die Besucher derzeit über die Siedlung und ihre Rolle in der Architektur der Epoche. Die Weissenhofsiedlung ist eines der bedeutendsten Wahrzeichen der modernen Architektur: Sie wurde 1927 als Bauausstellung des Deutschen Arbeitsbundes erbaut.

Unter der künstlerischen Leitung von Ludwig Mies van der Rohe schufen 17 Architekten aus Deutschland, Holland, Österreich und der Schweiz ein Vorbild für modernes urbanes Leben. Bauland und Finanzierung stellte die Stadt Stuttgart zur Verfügung: Innerhalb von nur 21 Wochen wurden 21 Gebäude mit insgesamt 63 Wohnungen errichtet. Im Rahmen einer Reihe von Ausstellungen des Deutschen Arbeitsbundes in den zwanziger und dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts war die Weissenhofsiedlung zweifellos diejenige, die international größten Anklang fand und die größte Wirkung bei der Verbreitung der « New Building »-Bewegung als architektonischen Ausdruck der Moderne hatte.

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