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Tarifvertrag landwirtschaft nrw allgemeinverbindlich

Non classé / No Comment / 5 août 2020

Die in Tabelle 8 aufgeführten Organisationen sind diejenigen, von denen bekannt ist, dass sie Tarifverhandlungen führen oder die Interessen der Arbeitgeber in der Landwirtschaft in zwei-/dreiseitigen Gremien vertreten. In den meisten Ländern gibt es auch eine Reihe anderer organisationen oder Strukturen für die Interessenvertretung in der Landwirtschaft. Dazu gehören Einrichtungen, die allgemeine Interessen der Landwirte und der Landwirtschaft außerhalb ihrer Rolle als Arbeitgeber vertreten – Beispiele sind der Zentralverband der landwirtschaftlichen Erzeuger und Waldbesitzer (Maa- ja metsätaloustuottajain Keskusliitto, MTK) (und sein schwedischsprachiges Pendant) in Finnland, der Verband Deutscher Bauernverbände (DBV) oder der Norwegische Bauernverband (Norges Bondelag, NB). In einer Reihe von Ländern gibt es auch spezifische Organisationen, die die Interessen der Kleinbauern vertreten (die naturgemäß wahrscheinlich keine Arbeitgeberinteressen einschließen), wie z. B. die französische Kleine Bauernallianz (Confédération paysanne). Einige Länder haben auch landwirtschaftliche « Kammern », die Dienstleistungen wie professionelle Beratung anbieten, oft über regionale/lokale Einrichtungen – Beispiele sind die Bulgarische Landwirtschaftskammer, die Litauische Landwirtschaftskammer (Lietuvos Respublikos `emes `kio r`mai, R) oder das National Board of Agricultural Chambers (Krajowa Rada Izb Rolniczych, KRIR) in Polen. Die Handelskammern können ebenfalls eine Rolle spielen (in der Regel die Förderung der nationalen Produkte eines Landes im Ausland), während es häufig verschiedene Fachverbände gibt, die die Erzeuger nach Produktkategorien zusammenführen. Das breite Spektrum von Organisationen und Verbänden in der Landwirtschaft fördert Interessen und Ziele im Zusammenhang mit einer Vielzahl von Themen. Im allgemeinen befassen sich die Tarifverträge in der Landwirtschaft mit den Hauptthemen der Verhandlungen in dem betreffenden Land. Lohn und Arbeitszeit sind die Kernthemen, und andere relativ häufige Themen für Verhandlungen in der Landwirtschaft sind: Ausbildung/Lehrlingsausbildung (wie in Fällen wie Österreich, Belgien, Dänemark, Frankreich, den Niederlanden, der Slowakei); Renten und (Früh-)Ruhestand (wie in Belgien, Dänemark, Deutschland, den Niederlanden und der Slowakei); sektorspezifische Sozialleistungen und Versicherungen (wie in Belgien); Kinderbetreuung/Elternbetreuung (wie in Österreich und Dänemark). Es gibt fälle, in denen der Inhalt von Agrarabkommen in « Mainstream »-Bereichen unterschiedlich ist – z. B.

kann es spezifisch angepasste Bestimmungen über die Arbeitszeit geben, wie z. B. in Slowenien. Es gibt auch besondere Vereinbarungen oder Bestimmungen zu Fragen von besonderer Bedeutung für die Landwirtschaft, vor allem Aspekte der Saison-/Gelegenheitsbeschäftigung – wie in Frankreich, Ungarn, Italien und den Niederlanden (wo sich subsektorale Abkommen auch mit der Bekämpfung illegaler Arbeitskräfte befassen).

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